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Delegate Count
New York Times  
Stand 13.2.2012  
Romney 105
Santorum 71
Gingrich 29
Paul 18
Huntsman 2
 

Benötigte Delegierte

1144 
Umfragen
CBS News/NY Times  
8.2. - 13.2.2012  
Santorum 30%
Romney 27%
Paul 12%
Gingrich  10%

 

RCP  
Arizona (28.2.)
Romney +28%
Michigan (28.2.) Romney +11,6%
Georgia (6.3.) Gingrich +17,5%
Ohio (6.3.) Romney +4,5%
RCP Durchschnitt  
6.2. - 13.2.2012  
Santorum 30,2%
Romney 28,6%
Gingrich 16,4%
Paul 12,0%

Entries in tv-spots (2)

Mittwoch
Nov252009

Streithähne feiern Thanksgiving

Die Debatte zur Gesundheitsrefom geht in eine kritische Phase über, findet die USA Today. Nach einer Gallup-Umfrage sind die Amerikaner geneigt, den neuen vom Kongress in diesem Jahr auf den Weg gebrachten Gesetzen zu widersprechen, so das Blatt. Der Erhebung zufolge sind 42% gegen den Gesetzentwurf, 35% sind dafür. Ein Jahr nach der Präsidentschaftswahl haben trotz aller Debatten, Anhörungen im Kongress und der TV-Kampagnen mehr als ein Fünftel weiterhin keine feste Meinung.  

Ein US-Senatsausschuss im vergangenen Jahr ergab, dass die öffentliche Krankenversicherung Medicare von 2000 bis 2007 knapp $92 Millionen für medizinische Dienste und Ausrüstungen von Ärzten ausgegeben hat. Diese haben aber zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr gelebt, berichtet Reuters. Dieser Betrugsfall erhält hohe Aufmerksamkeit im Kongress, zumal Obama einen Teil der Kosten für seine Gesundheitsreform mit dem Kampf gegen Missbrauch von Geldern decken will.

Derweilen lobt Health Care for America in TV-Spots die beiden demokratischen Senatoren aus Arkansas, aber nur zurückhaltend Ben Nelson aus Nebraska, so The Hill. Der Spot in Arkansas gibt Senator Mark Pryor und Senatorin Blanche Lincoln Rückendeckung. Letztere muss im nächsten Jahr um ihre Wiederwahl bangen.

"Wenn wir unser Gesundheitssystem reformieren wollen, müssen wir bei den Menschen anfangen, die übergewichtig sind", meint Margaret Carlson. "Wir können die Kosten im Gesundheitswesen eindämmen, wenn wir bei den Kalorien anfangen und das in den Griff bekommen, worüber wir den meisten Einfluss haben: essen." Damit verabschieden wir uns für den Feiertag Thanksgiving und wünschen allen Lesern ein gesegnetes Erntedankfest - mit oder ohne Truthahn im Übermaß.

Donnerstag
Nov122009

Gesundheitsnobelpreis? 

Trotz der Pause durch den Veterans Day, signalisierten Majority Leader Harry Reid sowie Parteikollege und Senator Dick Durbin ihre Absicht, eine endgültige Abstimmung über den Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform Mitte Januar anzustreben, berichtet The Hill. "Ein solcher Zeitplan ist dazu bestimmt, zu zeigen, dass sich etwas bewegt.” Einen weiteren Stillstand wie im August, als die Gesundheitsreform wegen Protesten ins Stocken geriet, koenne man sich nicht mehr erlauben.

Derweilen bemühen sich Latein-Amerikaner weiter, ihre Interessen in der Gesundheitsreform durchsetzen. Sie sind der Ansicht, dass Einwanderer im derzeitigen Gesetzentwurf zu kurz kommen und bemühen sich um Änderungen, teilt die Washington Post mit. Auch Abtreibungsbefürworter setzen sich weiter dafür ein, Paragraphen, die Schwangerschaftsabbrüche erschweren, streichen zu lassen. Auch Planned Parenthood rief am Dienstag achtzig progressive Gruppen dazu auf, auf Aenderungen im jetzigen Entwurf zu verzichten.

Derweilen hat die konservative Senioren-Lobby "60 Plus Association" 15 ausgesuchten Demokraten, die für die Gesundheitsreform gestimmt haben, gedroht, eine Summe von 1,5 Millionen Dollar auszugeben, um TV-Werbung und robocalls gegen sie zu schalten, schreibt der Politico. Auf der anderen Seite sieht sich Senatorin Blanche Lincoln dem Druck linker Aktivisten-Gruppen ausgesetzt. Diese fordern, die derzeitigen Rechtsvorschriften zum Gesundheitswesen zu überarbeiten, so Roll Call. Das Blue America Political Action Committee geht noch einen Schritt weiter und erklärt in 30-Sekunden-Spots, Lincoln solle es zu einer direkten Abstimmung im Senat kommen lassen.

Angesichts dieser monumentalen Auseinandersetzung auf dem Capitol Hill meint Kirsten Powers in der New York Post: "Wenn er all diese Gruppen an einen Tisch bekommt, verdient Präsident Obama wirklich den Friedensnobelpreis."