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Delegate Count
New York Times  
Stand 13.2.2012  
Romney 105
Santorum 71
Gingrich 29
Paul 18
Huntsman 2
 

Benötigte Delegierte

1144 
Umfragen
Gallup  
13.2. - 17.2.2012  
Santorum 35%
Romney 29%
Gingrich 13%
Paul  11%

 

RCP  
Arizona (28.2.) Romney+8%
Michigan (28.2.) Santorum+8%
New York (6.3.) Romney+12%
Georgia (6.3.) Gingrich+15%
Ohio (6.3.) Santorum+7%

 

 

RCP Durchschnitt  
8.2. - 17.2.2012  
Santorum 34,3%
Romney 27,7%
Gingrich 14,5%
Paul 12,3%

Entries in treibhausgasemissionen (5)

Mittwoch
Dez162009

Milliarden für den Klimaschutz  

Während die Staats- und Regierungschef in Kopenhagen versuchen auf Biegen und Brechen eine Entscheidung herbeizuführen, seien zwei wichtige Entscheidungen aber noch nicht getroffen worden, so die Washington Post. Es ist immer noch unklar, wie Milliarden Dollar aus den Industrieländern in die Entwicklungsländer verlagert werden sollen und welche Mechanismen eingesetzt werden, um die Emissionen zu verringern. Auch gibt es eine anhaltende Diskussion darüber, auf welche Weise die Einhaltung des Abkommens überprüft werden soll. 

Dafür haben die Unterhändler die Gespräche für durchgreifende Maßnahmen zur Erhaltung der Wälder fast abgeschlossen. In einigen Fällen spielen auch Torf-Böden, Moore und Felder bei der Eindämmung des Klimawandels eine entscheidende Rolle, schreibt die New York Times.

Derweilen werden der “grünen” Industrie Wirtschaftshilfen in Milliardenhöhe bereitgestellt, um die Arbeit öffentlicher Einrichtungen der Regierung energie-effizienter zu gestalten. Aber durch das langsame Tempo der Zuteilungen könnte es Monate oder Jahre dauern bis die Gelder die Auftragnehmer erreichen, so das Wall Street Journal.

Dienstag
Dez152009

Copouthagen

China hat heute Entwicklungsländer beschuldigt, von ihren Verpflichtungen zur Bekämpfung des Klimawandels abgekommen zu sein und gewarnt, dass die Klimaverhandlungen in Kopenhagen in eine kritische Phase übergehen, berichtet die Associated Press. Mit scharfen Bemerkungen, die derzeit die Atmosphäre auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen anheizen, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Jiang Yu, dass eine gewisse “Zurückhaltung” auf Seiten der Entwicklungsländer in Bezug auf ihre finanzielle Unterstützung auszumachen sei. Der hochrangige US-Klima-Delegierte Todd Stern sagte am späten Montag dann, dass in Kopenhagen zwar einige Fortschritte erzielt worden seien, aber es noch ein langer Weg zu einer gemeinsamen Erklärung der Hauptakteure sei. Die zentrale Frage für die US-Unterhändler bleibt, wie sie große Entwicklungsländer wie China dazu bringen, ihre Ziele zur Verringerung der Emissionen umzusetzen und bei den Teilnehmern dafür zu sorgen, dass bei der Umsetzung dieser Maßnahmen eine “angemessene Transparenz” sichergestellt ist, so Stern.  

Derweilen will Exxon Mobil seine Erdgas-Reserven aufstocken. Der amerikanische Konzern hat am Montag angekündigt, durch eine $41 Mrd. schwere Vereinbarung XTO Energy, ein 23 Jahre altes, unabhängiges Öl-und Gas-Unternehmen anzukaufen, so die Washington Post. Weil die Nation nach Energiequellen mit geringeren Treibhausgas-Emissionen als Kohle und Öl sucht, interpretieren Analysten die Akquisition als Wettbewerb um die künftige Nachfrage nach Erdgas. Das zeige aber auch das zunehmende Vertrauen der Stromversorger und der Industrie und die jüngsten Fortschritte bei der Nutzung von Erdgas aus Schiefergestein, die umfangreiche Lieferungen zu vernünftigen Preisen ermöglichen, so das Blatt weiter. 

In der New York Times gibt Stewart Brand derweilen einen Überblick über die vier verschiedenen Einstellungs-Typen zur globalen Erwärmung: Leugner, Skeptiker, Warnende und Alarmierende.

Montag
Dez142009

Showdown in Kopenhagen 

Das “politische Drehbuch” von Kopenhagen sieht vor, dass Obama und andere führende Weltpolitiker diese Woche den Beginn einer neuen Ära in der globalen Umweltpolitik einleiten. In Wahrheit entwickle sich das Treffen aber zu einem entscheidenden wirtschaftlichen Showdown zwischen den USA und China, schreibt das Wall Street Journal. Die International Energy Agency hat nun vorgerechnet, dass der Anstieg der weltweiten Treibhausgas-Emissionen in den nächsten zwei Jahrzehnten fast ausschliesslich auf die Entwicklungsländer zurückzuführen sein wird. Allein China wird für die Hälfte der weltweiten Emissionen verantwortlich sein. Ein zentraler Streitpunkt bleibt, ob China als neue Wirtschaftsmacht die jährlichen Finanzspritzen aus den USA und Europa noch verdient, so das Blatt.

”Kein Wunder, dass China im Klimastreit mit den USA blockiert”, meint auch William Pesek bei Bloomberg News. Die Regierungen hätten seit Ausbruch der Wirtschaftskrise mehr als 750 Milliarden Dollar für die Rettung der Finanzunternehmen ausgegeben. “Hier geht es um die Rettung der Erde und die Regierungschefs ziehen nur ein Zehntel der Summe in Erwägung, die von Finanzguru George Soros vorgeschlagen wurde.” 

Energy Secretary Steven Chu wird heute einen internationalen Plan zum Einsatz sauberer Technologien in den Entwicklungsländern ankündigen. Mit der 350-Millionen-Dollar-Investition soll in den nächsten fünf Jahren die Förderung von Solar-Laternen in ärmeren Haushalten bis hin zu modernen, energie-effizienten Geräten weltweit abgedeckt werden, sagte ein Regierungsvertreter, so die Washington Post.

The Hill berichtet derweilen über die Gesetzesvorlage, die am Freitag von den Senatoren Maria Cantwell und Susan Collins vorgestellt wurde und vergleicht diese zu den anderen Optionen, die im Senat diskutiert werden. Kritiker rüsten sich bereits gegen die Pläne, die eine geringere Kontrolle der Wirtschaft und direkte Rabatte an private Haushalte als Ausgleich für höhere Energiekosten vorsehen, so das Blatt.

Während sich Energieindustrie und Umweltschützer sonst nur als Gegner sehen, sind sich beide Seiten zumindest in einem Punkt einig: die Entscheidung des Weißen Hauses, die Luftverschmutzung zu regulieren, verändert die Perspektiven für den Senat, die Gesetzgebung zum Klimawandel zu Beginn des nächsten Jahres auf den Weg bringen zu können, so Roll Call.

Donnerstag
Dez102009

Noch mehr Climategate

Der Chefunterhändler der Obama-Administration bei den Klimaverhandlungen sagte am Rande des Gipfels, die USA haben nicht die Absicht, China für seine Anstrengungen zur Eindämmung der Treibhausgasemissionen zu subventionieren und sagte, Entwicklungsländer könnte keine “Sondererlaubnis” für die Verbrennung fossiler Stoffe bekommen, berichtet das Wall Street Journal.

Politiker aus New York und Energiebeauftragte treiben derweilen ein Projekt voran, aus dem der größte Windpark am Atlantischen Ozean, 13 Meilen vor Queens, entstehen könnte, so das Wall Street Journal in einem weiteren Artikel. Die New York City Offshore Wind Collaborative, eine Gruppe von Energie- und Regierungsbehörden, sagte am Mittwoch, sie hätten die Anfrage für die Entwicklung eines 350-Megawatt-Windparks in der Nähe der Halbinsel Rockaway gestellt. Die Anlage könnte mehr als 1 Milliarde Dollar kosten und mehr als 100 Turbinen vor der Küste installieren.  

Weder die Ungewissheit noch die zweifelhafte Arbeit der Wissenschaftler im "Climategate”-Skandal seien Ausreden für das Scheitern, den längst identifizierten weltweiten Anstieg der Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre zu kommunizieren, behauptet die USA Today. In Dänemark müssten die USA sich weiter um verbindliche Ziele bemühen, um diese Bedrohung kontrollieren zu können. 

In der Washington Post vertritt Alan Leshner von der American Association for the Advancement of Science die Meinung, dass Sarah Palin die klaren wissenschaftlichen Beweise dafür, dass sich das Klima aufgrund menschlichen Verhaltens verändert, verzerrt. Palin hatte gestern in der Washington Post Obama aufgefordert, die Gespräche in Kopenhagen zu boykottieren.

Dienstag
Nov242009

Dicke Luft in der Klima-Debatte

Die Vereinigten Staaten stehen davor, ein kurzfristiges Ziel für die Verringerung von Treibhausgasemissionen für die Tagung in Kopenhagen im nächsten Monat vorzuschlagen, sagte ein leitender Beamter der Administration am Montag, so die New York Times. Es heisst, Obama werde das konkrete Ziel in den nächsten Tagen bekannt geben.

Derweilen können Bundesstaaten, die auf der Suche nach neuen Einnahmen sind, den Emissionsrechte-Handel entwickeln. Ein solches Programm würde mehr als die Hälfte der US-Wirtschaft abdecken, wenn der Kongress auf einen Bundes-Emissions-Markt verzichtet, so Bloomberg News. Zehn nordöstliche Staaten hätten bereits ein solches Programm für Kraftwerke und seit September einen Umsatz von $432,8 Millionen erreicht. Zwei weitere regionale Programme für das Jahr 2012 gegen andere Schadstoffquellen wie Fabriken, Autos und Lastwagen seien bereits in Planung, so das Blatt weiter.

Republikaner im Kongress haben begonnen, Klima-Wissenschaftler zu untersuchen, die widersprüchliche Meinungen zum Klimawandel versucht haben zu unterdrücken, so das Wall Street Journal. Die Dokumente, die von Hackern entwendet wurden, sollen unterschiedliche Auffassungen zur globalen Erwärmung enthalten.

Atomkraft galt lange Zeit als umweltgefährdend - erweist sich aber vielleicht als Waffe gegen den Klimawandel, wie die Washington Post berichtet. Dieser Auffassung seien auch Umweltschützer, die einst gegen Atomkraft gekämpft haben. “Es wurde seit 13 Jahren in den Vereinigten Staaten kein neues Kernkraftwerk mehr in Betrieb genommen", so das Blatt. Das soll sich jetzt ändern.