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Delegate Count
New York Times  
Stand 13.2.2012  
Romney 105
Santorum 71
Gingrich 29
Paul 18
Huntsman 2
 

Benötigte Delegierte

1144 
Umfragen
CBS News/NY Times  
8.2. - 13.2.2012  
Santorum 30%
Romney 27%
Paul 12%
Gingrich  10%

 

RCP  
Arizona (28.2.)
Romney +28%
Michigan (28.2.) Romney +11,6%
Georgia (6.3.) Gingrich +17,5%
Ohio (6.3.) Romney +4,5%
RCP Durchschnitt  
6.2. - 13.2.2012  
Santorum 30,2%
Romney 28,6%
Gingrich 16,4%
Paul 12,0%

Entries in transparenz (1)

Mittwoch
Mrz102010

Skandale, Skandale

Vor vier Jahren mussten die Republikaner eine Welle der Wut über sich ergehen lassen, als mehrere Skandale kurz vor den Zwischenwahlen das Image der Konservativen schädigten. Damals dominierte eine Zeit lang der sogenannte „PageGate“-Skandal die Schlagzeilen, als die sexuell anzüglichen Emails und SMS eines Abgeordneten an minderjährige Praktikanten veröffentlich wurden. Der Skandal um den drogenabhängigen, homosexuellen Pastor Ted Haggard, der Präsident der National Association of Evangelicals war, war damals ebenfalls nicht hilfreich.

In dieser Wahlperiode sind es nun die Demokraten, die mit Skandalen zu kämpfen haben. Und das, nachdem sie mit dem großen Versprechen angetreten waren, dass ihr Kongress transparenter und damit korruptionsfreier sein würde. In den letzten Wochen sind eine Reihe moralischer Probleme aufgetreten, die die Republikaner sicher in einigen Monaten nutzen werden, um die Demokraten wirkungsvoll anzugreifen.

So hat der Demokratische Abgeordnete Charlie Rangel seinen Vorsitz im Haushaltsausschuss in der vergangenen Woche übergangsweise abgegeben, nachdem er einige Tage zuvor vom Ethik-Komitee des Repräsentantenhauses ermahnt worden war, schreibt das Wall Street Journal. Er soll firmenfinanzierte Reisen in die Karibik angenommen haben und war schon vor einiger Zeit wegen falscher Steuerangaben unter Beschuss geraten, so Roll Call.

Darüber hinaus hat in dieser Woche der Abgeordnete Eric Massa sein Amt niedergelegt, nachdem er zunächst nur angegeben hatte, nicht mehr zur Wiederwahl antreten zu wollen (mit der Begründung sein Krebs-Leiden wäre zurückgekommen). Unter Beschuss steht er allerdings, weil er männliche Mitarbeiter belästigt haben soll, schreibt die Washington Post. Auch dieser Fall wird vom Ethik-Komitee des Repräsentantenhauses untersucht.