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Delegate Count
New York Times  
Stand 13.2.2012  
Romney 105
Santorum 71
Gingrich 29
Paul 18
Huntsman 2
 

Benötigte Delegierte

1144 
Umfragen
CBS News/NY Times  
8.2. - 13.2.2012  
Santorum 30%
Romney 27%
Paul 12%
Gingrich  10%

 

RCP  
Arizona (28.2.)
Romney +28%
Michigan (28.2.) Romney +11,6%
Georgia (6.3.) Gingrich +17,5%
Ohio (6.3.) Romney +4,5%
RCP Durchschnitt  
6.2. - 13.2.2012  
Santorum 30,2%
Romney 28,6%
Gingrich 16,4%
Paul 12,0%

Entries in terrorismus (5)

Dienstag
Dez082009

Afpak bzw. Pakaf 

General McChrystal wird diese Woche bei einer Reihe von Anhörungen im Kongress anwesend sein, schreibt The Hill. Während die Gesetzgeber noch den neuen Afghanistan-Plan des Präsidenten verdauen, wird erwartet, dass McChrystal dem Kongress mitteilen wird, dass es ein schwieriger Feldzug werden wird, aber dass es der richtige Weg sei und ihm die Ressourcen, die er beantragt hat, zur Verfügung stehen. Der Besuch wirft aber auch die Frage auf: “Wer trägt wirklich die Verantwortung, die Generäle oder Präsident Obama?" so der Politico.

Roger Cohen findet, dass Obamas Rede als Afghanistan-Strategie wenig Sinn macht, aber als politisches Statement und Anerkennung der Grenzen der amerikanischen Macht nach dem ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts, sei die Rede “geschickt” gewesen. Präsident Barack Obama hat währenddessen in einem Gespräch mit Representative John Conyers Jr seine Enttäuschung über dessen Kritik als Vorsitzender des Judiciary Committee zum Ausdruck gebracht, so The Hill. Obama zeigte sich nach einer Reihe kritischer Äusserungen des 80-jährigen Conyers betroffen.

“Der Ausbau der afghanischen Sicherheitskräfte ist entscheidend für unsere Mission, aber er muss in Abstimmung und mit ebenso intensiven Anstrengungen zur Korruptionsbekämpfung in allen Teilen der afghanischen Regierung geschehen”, schreibt Senator John Kerry heute im Politico. Derweilen erhöht die Obama-Administration auch den Druck auf Pakistan, die Taliban innerhalb ihrer Grenzen zu bekämpfen. Die Administration warnt, wenn das Land nicht aggressiver vorgeht, werden die USA mit mehr Truppen von der pakistanischen Seite aus Taliban-Angriffe auf amerikanische Truppen in Afghanistan abwehren müssen, so US-amerikanische und pakistanische Beamte, berichtet die New York Times. Dabei ist gut möglich, dass Al-Qaida-Terrorchef Osama bin Laden in regelmäßigen Abständen von seinem Versteck im benachbarten Pakistan wieder nach Afghanistan zurückkehrt, sagte ein leitender Beamter des Weißen Hauses, so die Associated Press.

Die meisten Amerikaner wollen nicht in Kriegen dienen, wollen nicht ihre kostbare Zeit für ehrenamtliche Arbeit opfern, die der Nation und ihrer Familien helfen würde, sie wollen noch nicht mal Steuern zahlen für die Kriege, meint Bob Herbert in der New York Times. Wer aber sagt, dies sei eine nationale Schande, beweist nur “oberflächliches Understatement”, so der Autor. Anders als in früheren Kriegen mit vielen unbekannten Todesopfern, können die Gefallenen heute einzeln wahrgenommen. “Bei dem Afghanistan-Einsatz geht es nicht darum, ob er Billionen Dollar kostet oder mehrere hundert zusätzliche amerikanische Leben. Es geht darum, ob er ein einziges zusätzliches Leben wert ist”, urteilt Richard Cohen in der New York Times.

Dienstag
Nov242009

Afghanistan: Obama macht’s spannend

Die Obama-Administration sowie führende Strategen und Diplomaten bereiten sich darauf vor, vor dem Kongress die neue Afghanistan-Strategie zu verteidigen, sagten hochrangige Beamte am Montag. Präsident Obama wird nächtse Woche seine Entscheidung über eine neue Strategie und die Truppenstärke nächste Woche verkünden, berichtet die Los Angeles Times.

Derweilen antwortet Tony Blankley von der Washington Times auf Kritik aus den konservativen Reihen auf eine frühere Kolumne, in der er den Rückzug aus Afghanistan befürwortete. Das Wall Street Journal meint, dass viele Liberale gegen den Krieg gegen den Terror argumentieren, weil dieser wichtigeren Projekten wie der “ObamaCare” den (finanziellen) Spielraum nimmt.

Behörden erklärten am Montag, sie hätten unter Terrorverdacht stehende Männer festgenommen, die rund 20 jungen Amerikaner dazu gebracht haben, sich einer gewalttätigen Gruppe von Rebellen in Somalia anzuschliessen, die wiederum Verbindung zur Terrororganisation Al-Qaida haben, schreibt die New York Times.

Donnerstag
Nov192009

Ermittlungen nach Amoklauf in Fort Hood 

Nachdem auf dem Truppenstützpunkt Fort Hood in Texas zwölf Soldaten und ein Zivilist Opfer eines Amoklaufs wurden, hat jetzt eine parteiübergreifende Gruppe von Senatoren die Obama-Regierung aufgefordert, sie bei den Untersuchungen zur Schießerei in Fort Hood zu unterstützen, so die Washington Post. Dabei bestehen auch Fragen zum Informationsaustausch zwischen den Geheimdiensten. Der Vorsitzende des Judiciary Committee, Patrick J. Leahy, forderte zunächst die Ergebnisse des Weißen Hauses abzuwarten, das dabei ist, mögliche Verbindungen des Attentäters Hasan zur Terrororganisation al-Qaida zu überprüfen.

Die öffentlichen Anhörungen zu den Vorfällen in Ford Hood wird Senator Joseph Lieberman leiten, berichtet der Politico. "Wir wollen wissen, was die Regierung über Major Hasan wusste und ob Massnahmen ergriffen wurden”, sagte Lieberman. Dieser will auch untersuchen lassen, welche Auswirkungen das Blutbad auf das Verständnis  und die Bedrohung durch gewalttätigem islamischen Extremismus und hausgemachtem Terrorismus hat, so das Blatt weiter.

Donnerstag
Okt292009

Blutiger Empfang für Clinton

Am Mittwoch unterstrich ein Anschlag der Taliban auf einen Marktplatz in Pershawar, die strenge Sicherheitssituation, mit der Außenministerin Hillary Clinton bei ihren Treffen mit pakistanischen Führern in Islamabad rechnen muss, schreibt der Politico. Clinton, die gerade ihre erste Pakistanreise als Außenministerin unternimmt, war nur drei Stunden von der Explosion entfernt. Sie versprach der pakistanischen Regierung weiterhin amerikanische Unterstützung im Kampf gegen islamistische Militante.

Der Tod von fünf Angestellten der Vereinten Nationen, bei einem Terroranschlag der Taliban auf ein Gästehaus in Kabul, zwingt währenddessen die Weltorganisation und humanitäre Einrichtungen dazu, ihre Strategie in Afghanistan zu überdenken, so die Los Angeles Times. Der UN Sonderbeauftragte Kai Eide verkündete jedoch, dass der Anschlag, der das Leben von acht Personen (ein Amerikaner) gekostet hat, seine Organisation nicht davon abhalten würde, Wiederaufbau- und Entwicklungshilfe zu leisten.

Derweilen erhält Ahmed Wali Karzai, der Bruder des afghanischen Präsidenten, der vermutlich in den florierenden illegalen Opiumhandel des Landes involviert ist, regelmäßige Zahlungen von der CIA Nach Angaben von aktuellen und ehemaligen amerikanischen Mitarbeitern, fließen diese Zahlungen schon seit acht Jahren, so die New York Times. Der Nachrichtendienst bezahlt Karzai für verschiedene Dienste, unter anderem für die Rekrutierung einer paramilitärischen Gruppe, die auf Anweisung der CIA in Kandahar und Umgebung agiert, der Heimat von Karzai im Süden Afghanistans.

Donnerstag
Okt222009

Should I Stay or Should I Go?

Obama deutete am Mittwoch an, dass seine Entscheidung über eine Truppenaufstockung für Afghanistan auf die Zeit nach der Neuwahl am 7. November verschoben würde, schreibt The Hill. In einem Interview mit NBC Nightly News verkündete Obama, dass es durchaus möglich sei, dass die Regierung ihre Strategie formuliert habe, bevor die Wahlergebnisse feststünden. Die Vereinten Nationen haben derweilen heute damit begonnen, Stimmzettel und andere Wahlausrüstungen in Afghanistan zu verteilen, um die für November angesetzten Präsidentschaftswahlen im Krisengebiet vorzubereiten, so die Associated Press. (Andy Borowitz von der Huffington Post witzelte schon in einem Pseudo-Artikel, dass Karzai bereits zum Sieger der Wahlen am 7. November erklärt wurde und verlauten ließ: „Da das afghanische Volk in einer Wahl, die noch nicht stattgefunden hat, so überzeugend für mich gestimmt hat, haben sie eine Stimme für die Zukunft abgegeben“).

Wenn wir nicht einmal ein paar Milliarden Dollar in die Hilfe für Pakistan investieren dürfen, ohne nationalistische Missgunst auszulösen, warnt Nicholas D. Kristof in der New York Times, so sollten wir keine wohlwollenden Reaktionen aus Afghanistan, auf die Stationierung mehrerer Zehntausend neuer amerikanischer Soldaten erwarten. Anders sieht das Max Boot vom Council on Foreign Relations: nach seiner Rückkehr aus der Krisenregion zählt er in der New York Times die Gründe auf, warum mehr Truppen notwendig seien. Er spricht von einem akuten Truppennotstand, der es der NATO oftmals nicht erlaube, ein Gebiet für längere Zeit zu halten. Sind die Truppen erst einmal abgezogen, so erobere die Taliban das Gebiet zurück. Karl Rove meldet sich auch zu Wort. Er äußert, dass eine maßgebliche Unterstützung Obamas zuvor verkündeter Afghanistan-Strategie notwendig sei, um die amerikanischen Interessen in einer Krisenregion zu stärken, die „unseren” Feinden vor dem 11. September als Zufluchtsort gedient hatte.

Derweilen haben zwei Attentäter auf einem Motorrad, zur Hauptverkehrszeit, das Feuer auf einen pakistanischen Militärjeep eröffnet und einen hochrangigen Offizier getötet, so das Wall Street Journal. Der Anschlag vom Donnerstag war der erste gezielte Mordanschlag auf einen Armeeoffizier in Islamabad. Es scheint, als würde die Taliban nach neuen Vergeltungsmethoden gegen die Armee suchen, die sich auf dem Vormarsch nach Süd-Waziristan befindet, einer Hochburg der Militanten. Zumindest David Ignatius von der Washington Post hofft, dass die Offensive gegen die Zufluchtsstätten der Taliban in Süd-Wasziristan in dieser Woche ein Zeichen dafür ist, dass Pakistan endlich eingesehen hat, dass sie ein ernstes Terrorismusproblem haben.