Texas Hold 'Em
Freitag, März 5, 2010 at 02:43PM Senatorin Kay Bailey Hutchison hat es nicht geschafft, den amtierenden texanischen Gouverneur Rick Perry in eine Stichwahl bei der Vorwahl am Dienstag zu treiben. Die Aufmerksamkeit wird jetzt darauf gerichtet sein, ob und wann sie – wie angekündigt – ihren Sitz im Senat aufgeben wird, so Roll Call.
Noch vor einem Jahr haben viele Republikaner die Senatorin als die klare Favoritin für den texanischen Gouverneursposten gesehen, so die New York Times. Aber in den letzten Monaten hast sich der politische Wind für Hutchison gedreht. Der amtierende Gouverneur Rick Perry hat es geschafft, auf einer Welle des Frusts gegen die Obama-Politik zu reiten: Er schaffte es, seine Verdienste für die texanische Wirtschaft in den vergangenen Jahren positiv hervorzuheben und schimpfte auf jede Entscheidung in Washington (Konjunkturprogramm, Banken-Rettungsaktion, Beschränkung der CO2-Emissionen). Dabei klang er oft so, als ob er gegen die Washingtoner Regierung antreten würde, schreibt die New York Times.
In Anbetracht des Sieges von Rick Perry meint das Wall Street Journal, dass dies den Republikanern eine Lehre sein sollte, die versuchen würden, vor der Tea-Party-Bewegung davonzulaufen. Der Konservatismus würde sich vielleicht nicht überall verkaufen lassen, aber der Sieg von Perry zeige, dass auf dem Weg zum Erfolg ein Einbezug der Tea-Party-Anhänger nötig sei.
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