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Delegate Count
New York Times  
Stand 13.2.2012  
Romney 105
Santorum 71
Gingrich 29
Paul 18
Huntsman 2
 

Benötigte Delegierte

1144 
Umfragen
CBS News/NY Times  
8.2. - 13.2.2012  
Santorum 30%
Romney 27%
Paul 12%
Gingrich  10%

 

RCP  
Arizona (28.2.)
Romney +28%
Michigan (28.2.) Romney +11,6%
Georgia (6.3.) Gingrich +17,5%
Ohio (6.3.) Romney +4,5%
RCP Durchschnitt  
6.2. - 13.2.2012  
Santorum 30,2%
Romney 28,6%
Gingrich 16,4%
Paul 12,0%

Entries in kyoto (3)

Montag
Nov232009

Climate leaks 

Die wissenschaftliche Gemeinschaft sorgt sich um den Verlust von tausenden E-Mails und Dokumenten des Climate Change-Forschungscenters, das letzte Woche Opfer von Hackern geworden ist, schreibt das Wall Street Journal. Die Dokumente werfen ethische Fragen auf über eine Gruppe von Wissenschaftlern, die behaupten, dass Menschen für die globale Erwärmung verantwortlich sind. Die Korrespondenz zwischen Dutzenden von Klimawandel-Forschern, darunter viele in den USA, zeige, dass immer noch Uneinigkeit herrscht zwischen Wissenschaftlern, die glauben, dass menschliche Aktivitäten die globale Erwärmung verursacht und Konkurrenten, die argumentieren, dass die Verbindung zwischen Mensch und Klimawandel ungewiss ist.

Grüne Energie" sei keine Patentlösung zur monumentalen Arbeitslosigkeit des Landes, und tut wenig, um die Wirtschaft aus der tiefsten Rezession seit Jahrzehnten zu befreien, sagen Ökonomen, so die Washington Times. Seit 1997 wird versucht, mit dem internationalen Kyoto-Abkommen die globale Erwärmung zu bekämpfen. Doch der Klimawandel habe sich verschärft und beschleunigt, berichtet derweilen die Associated Press. In Grönland und der Antarktis hätten Eisschilde Billionen Tonnen Eis verloren. Und Gebirgsgletscher in Europa, Südamerika, Asien und Afrika schrumpfen schneller als zuvor, so das Blatt. 

Montag
Okt262009

Atomkraft – Teil der Umweltstrategie

Für diese Woche wurde tatsächlich der Beginn der Debatte zur Klimagesetzgebung im Senat angesetzt. Ein Schlüsselkomitee wird Anhörungen zu dem Gesetz abhalten, welches die Treibhausgasemission der Vereinigten Staaten reduzieren würde, so das Wall Street Journal. Die Anhörungen des ‚Senate Committee on Environment and Public Works‘ bilden den Anfang eines monatelangen Unterfangens der Demokraten, ein Klimagesetz zu verabschieden.

Dabei ist die Atomkraft, einst von Umweltschützern verdammt, nun ein wichtiger Verhandlungspunkt für die Demokraten, die um Republikanische Stimmen für das Klimagesetzes kämpfen, schreibt die Associated Press. Die Atomindustrie arbeitet seit längerem an ihrem ‚grünen’ Image und kann mittlerweile im Rahmen der Bekämpfung der Treibhausgasemission langsam Fuß fassen.

Obwohl parteiübergreifende Zustimmung wichtig ist, sollte das Klimagesetz nicht gegen die ‚Umwelt-Seele’ des Senats eingetauscht werden, warnt Seth Kaplan von der ‚Conservation Law Foundation‘ im Boston Globe. Ein Klimagesetz, dass voller Bestimmungen ist, welche die Klimaherausforderungen noch verschärfen – indem z.B. sensible Küstenregionen für Erdölbohrungen freigeben werden – ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Dasselbe gilt für Vorschläge, die Milliardenbeträge für teure Nuklearanlagen vorsehen.

Das Energieministerium wird derweilen heute seinem Versprechen für eine mutigere Technologiestrategie nachkommen, indem es Gelder für innovative Forschungsprojekte vergibt. Zu den Projekten gehören benzinproduzierende Bakterien, Enzyme die Kohlenstoff aufnehmen und damit der globalen Erwärmung entgegenwirken, und günstige Batterien, die die nächtliche Nutzung von Solarenergie möglich machen, berichtet die New York Times.

Währenddessen haben die internationalen Klimaverhandlungen, die sich seit Jahren dahinziehen, den Rubikon überschritten, erklärt Tim Flannery, der Vorsitzende des Copenhagen Climate Council, in der Los Angeles Times. Die Aufmerksamkeit richtet sich gerade auf ein neues Konzept, welches Verpflichtungen für einige Nationen mit sich bringen würde. Das Konzept ist – ähnlich der nationalen Zeitpläne – kurzfristig angelegt und könnte in den nächsten Klimavertrag eingebunden werden, der das Kyoto-Protokoll ersetzen wird und im Dezember in Kopenhagen unterschrieben werden soll.

Mittwoch
Sep232009

Lob für China, Tadel für die USA

Obama verteidigte am Dienstag die amerikanischen Bemühungen, um eine Reduktion des Kohlendioxidausstoßes, gegenüber internationaler Kritik. Gleichzeitig forderte er die israelischen und palästinensischen Führer zu gegenseitigen Zugeständnissen auf, die den Weg für ein  Friedensabkommen ebnen sollen, so The Hill. Obama verbrachte einen stressigen Tag bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen und musste sich einer außenpolitischen Herausforderung nach der anderen stellen. Den krönenden Abschluss bildete ein persönliches Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao, von dem erwartet wurde, dass er von den Vereinigten Staaten ihr Bekenntnis zum freien Handel einfordern würde. (Vor knapp zwei Wochen hatten die Amerikaner neue Zollgebühren für den Export von in China produzierten Reifen erhoben).

China und die Vereinigten Staaten unterhielten schon immer komplexe Beziehungen. Obama und Hu Jintao versprachen sich nun am Dienstag gegenseitige diplomatische Sicherheit in dieser angespannten Zeit, schreibt das Wall Street Journal. Wenn die USA und China zusammenarbeiten, können sie eine effektive, globale Antwort auf die Bedrohung durch den Klimawandel geben, erklärt die New York Times. „Oder sie können es gemeinsam so richtig vermasseln.” Obama bekundete, dass er sich auf seinen anstehenden Besuch in China freuen würde. Der Staatsbesuch wird schon lange erwartet und erfolgt in Verbindung mit Obamas Reise zum APEC-Gipfel, der im kommenden November in Singapur stattfinden wird.

Es ist noch kein Jahr vergangen, seitdem Obama das Präsidentenamt übernommen hat und schon hat sich das politische Blatt gewendet: Die internationalen Klimaakteure loben die Bemühungen Chinas – und begegnen den Vereinigten Staaten mir harscher Kritik, schreibt der Politico. Offizielle der Vereinigten Nationen und europäische Vertreter lobten während des gestrigen Treffens Chinas Kampf gegen den Klimawandel; im Gegensatz dazu forderten sie mehr Einsatz von den Vereinigten Staaten. Die europäischen Staatschefs betonten ebenfalls den – ihrer Meinung nach – fehlenden politischen Willen im Senat, ein Gesetz zur Reduzierung des Kohlendioxidausstoßes zu verabschieden.

Es wird erwartet, dass Obama auf dem G20-Gipfel, der morgen in Pittsburgh beginnt, Argumente dafür darlegen wird, warum die Regierungen weltweit Subventionen von fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas und Kohle einstellen sollten, so Bloomberg News. Obama versucht noch vor dem Treffen in Kopenhagen, im kommenden Dezember, eine internationale Einigung über die Reduktion von Treibhausgasen zu erreichen. Treibhausgase werden als primäre Verursacher der globalen Erderwärmung gesehen. Das neue Abkommen wird das Kyoto-Protokoll aus dem Jahre 1997 ablösen.

Derweilen meldete die Environmental Protection Agency (EPA) dass es von den größten Verursachern von Treibhausgasen in der Nation verlangen würde, ab dem 1. Januar ihre Emission zu messen und die Daten an die Regierung zu übermitteln, berichtet die New York Times. Die EPA verkündete, dass damit 85 Prozent der Treibhausgasemission der Vereinigten Staaten in den Report einfließen würde.