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Delegate Count
New York Times  
Stand 13.2.2012  
Romney 105
Santorum 71
Gingrich 29
Paul 18
Huntsman 2
 

Benötigte Delegierte

1144 
Umfragen
CBS News/NY Times  
8.2. - 13.2.2012  
Santorum 30%
Romney 27%
Paul 12%
Gingrich  10%

 

RCP  
Arizona (28.2.)
Romney +28%
Michigan (28.2.) Romney +11,6%
Georgia (6.3.) Gingrich +17,5%
Ohio (6.3.) Romney +4,5%
RCP Durchschnitt  
6.2. - 13.2.2012  
Santorum 30,2%
Romney 28,6%
Gingrich 16,4%
Paul 12,0%

Entries in globale erwärmung (3)

Freitag
Dez182009

Kopenhagen ein Flop?  

Präsident Obama hat führende Politiker in der Welt aufgerufen, endlich zu handeln und macht Druck für ein weltweites Klimaabkommen, mit dem auch überprüft werden kann, ob die Länder ihre zugesagten Emissionsminderungen einhalten. Dies sei eine indirekte Herausforderung an China, so die New York Times. Nur wenige Stunden nach der Ankunft in Kopenhagen sagte Obama am letzten Tag der Konferenz vor den versammelten Delegierten: "Die Zeit des Redens ist vorbei." Mit Blick auf die vertraglichen Verpflichtungen sagte er, dass es entscheidend ist, dass die Länder gegenseitig Rechenschaft ablegen.

Als Präsident Barack Obama am Donnerstag kurzerhand nach Kopenhagen reiste, um  die Klimaverhandlungen zu retten, haben sich seine Leute zu Hause schon auf eine weitere Rettungsmission vorbereitet: Sein Ansehen in der Öffentlichkeit zu wahren, sollten sich die Gespräche in Dänemark als Flop herausstellen, so der Politico. Umfragen zeigen, dass Obamas Handhabung mit der globalen Erwärmung zu Hause nicht ankommt. Es  formiert sich breiter Widerstand gegen das Vorhaben, das Geld der Steuerzahler zur Förderung der Entwicklungsländer auszugeben, um deren Energieverbrauch reduzieren zu können, so die Washington Post. In der Öffentlichkeit gibt es auch Zweifel und eine wachsende politische Polarisierung darüber, was Wissenschaftler zur Umwelt sagen.

Patrick Michaels, Senior Fellow beim Cato Institut meint zu diesem Thema, dass alle sechs Jahre die Wissenschaftler ihre vermeintlichen Forschungsergebnisse zum Klimawandel bei der UN als wahr und unvoreingenommen vorstellen. Nach “Climategate” kann das aber nicht mehr der Fall sein, schreibt er im Wall Street Journal.

Penn State Wissenschaftler Michael Mann, der am “Climategate”-Skandal beteiligt war, wiederholt in der Washington Post, dass es wissenschaftlich erwiesen ist, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel Realität ist. Nun würden einige Kritiker versuchen, die Debatte zu verschleiern und die Öffentlichkeit zu verwirren. Im Politico warnen der Abgeordnete John Boccieri und Jonathan Murray von Operation Free, dass wenn unsere Militär- und Geheimdienst-Experten sagen, der Klimawandel sei eine Bedrohung für die nationale Sicherheit, sollten die gewählten Politiker diesem auch ihre Aufmerksamkeit schenken.

Ein weiterer Senator scheint ihnen Gehör geschenkt zu haben. Nach der jüngsten Erklärung von Senator Robert Byrd wundern sich sein kohle-abhängiger Heimatstaat und linke Politiker aus West Virginia über das Timing und fragen sich, mit welcher Motivation er den unerwarteten Diskurs über die Zukunft der Kohle-Industrie anstösst, schreibt der Politico in einem weiteren Artikel. In einem Anfang Dezember von seinem Büro veröffentlichtem Papier behauptet Byrd, dass der Widerstand gegen Einschränkungen für den Kohlebergbau und die Weigerung, den Klimawandel als politische Realität zu akzeptieren, die wirkliche Bedrohung für die Zukunft der Kohle darstellen. 

Dienstag
Dez152009

Copouthagen

China hat heute Entwicklungsländer beschuldigt, von ihren Verpflichtungen zur Bekämpfung des Klimawandels abgekommen zu sein und gewarnt, dass die Klimaverhandlungen in Kopenhagen in eine kritische Phase übergehen, berichtet die Associated Press. Mit scharfen Bemerkungen, die derzeit die Atmosphäre auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen anheizen, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Jiang Yu, dass eine gewisse “Zurückhaltung” auf Seiten der Entwicklungsländer in Bezug auf ihre finanzielle Unterstützung auszumachen sei. Der hochrangige US-Klima-Delegierte Todd Stern sagte am späten Montag dann, dass in Kopenhagen zwar einige Fortschritte erzielt worden seien, aber es noch ein langer Weg zu einer gemeinsamen Erklärung der Hauptakteure sei. Die zentrale Frage für die US-Unterhändler bleibt, wie sie große Entwicklungsländer wie China dazu bringen, ihre Ziele zur Verringerung der Emissionen umzusetzen und bei den Teilnehmern dafür zu sorgen, dass bei der Umsetzung dieser Maßnahmen eine “angemessene Transparenz” sichergestellt ist, so Stern.  

Derweilen will Exxon Mobil seine Erdgas-Reserven aufstocken. Der amerikanische Konzern hat am Montag angekündigt, durch eine $41 Mrd. schwere Vereinbarung XTO Energy, ein 23 Jahre altes, unabhängiges Öl-und Gas-Unternehmen anzukaufen, so die Washington Post. Weil die Nation nach Energiequellen mit geringeren Treibhausgas-Emissionen als Kohle und Öl sucht, interpretieren Analysten die Akquisition als Wettbewerb um die künftige Nachfrage nach Erdgas. Das zeige aber auch das zunehmende Vertrauen der Stromversorger und der Industrie und die jüngsten Fortschritte bei der Nutzung von Erdgas aus Schiefergestein, die umfangreiche Lieferungen zu vernünftigen Preisen ermöglichen, so das Blatt weiter. 

In der New York Times gibt Stewart Brand derweilen einen Überblick über die vier verschiedenen Einstellungs-Typen zur globalen Erwärmung: Leugner, Skeptiker, Warnende und Alarmierende.

Montag
Nov232009

Climate leaks 

Die wissenschaftliche Gemeinschaft sorgt sich um den Verlust von tausenden E-Mails und Dokumenten des Climate Change-Forschungscenters, das letzte Woche Opfer von Hackern geworden ist, schreibt das Wall Street Journal. Die Dokumente werfen ethische Fragen auf über eine Gruppe von Wissenschaftlern, die behaupten, dass Menschen für die globale Erwärmung verantwortlich sind. Die Korrespondenz zwischen Dutzenden von Klimawandel-Forschern, darunter viele in den USA, zeige, dass immer noch Uneinigkeit herrscht zwischen Wissenschaftlern, die glauben, dass menschliche Aktivitäten die globale Erwärmung verursacht und Konkurrenten, die argumentieren, dass die Verbindung zwischen Mensch und Klimawandel ungewiss ist.

Grüne Energie" sei keine Patentlösung zur monumentalen Arbeitslosigkeit des Landes, und tut wenig, um die Wirtschaft aus der tiefsten Rezession seit Jahrzehnten zu befreien, sagen Ökonomen, so die Washington Times. Seit 1997 wird versucht, mit dem internationalen Kyoto-Abkommen die globale Erwärmung zu bekämpfen. Doch der Klimawandel habe sich verschärft und beschleunigt, berichtet derweilen die Associated Press. In Grönland und der Antarktis hätten Eisschilde Billionen Tonnen Eis verloren. Und Gebirgsgletscher in Europa, Südamerika, Asien und Afrika schrumpfen schneller als zuvor, so das Blatt.