Health care gut für Lobbyisten
Montag, November 23, 2009 at 12:38PM Die Zahl der Firmen und Gruppen, die zu Gesundheitsfragen Lobbying betreiben, hat sich in diesem Jahr nahezu verdoppelt, schreibt die USA Today. Über 1.000 Unternehmen haben Lobbyisten engagiert, im Januar 2008 waren es nur 505. Das Blatt beruft sich auf eine Analyse der Aufzeichnungen des Kongresses durch die überparteiliche CQ Moneyline. Währenddessen hat ihr Erfolg im Streit um Regelungen zur Abtreibung römisch-katholische Bischöfe ermutigt, sich weiter mit lauter Stimme in künftige politische Debatten einzubringen, schreibt der Politico. Der Erfolg der Kirche kam durch eine klassische Lobbying-Aktion zustande: die einflussreichsten Bischöfe appellierten in privaten Runden an die entscheidenden Kongressführer und riefen in 19.000 Gemeinden dazu auf, sich mit einem vorbereitetem Wortlaut an die lokalen Vertreter zu wenden.
Das Wall Street Journal tadelt derweilen Senatorin Mary Landrieu, die prahlte, dass sie ein “politisches Trinkgeld” in Höhe von 300 Millionen Dollar erhalten habe, welches die Kosten für die Reform erhöhen würde. Die USA Today meint, dass die Initiativen, die im Senat und Abgeordnetenhaus diskutiert werden, nicht perfekt wären, aber weit weg davon, eine “Bedrohung für die Menschheit” zu sein, wie es einige Republikanische Kritiker versuchen darzustellen.
kasusa |
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