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<!--Generated by Squarespace Site Server v5.9.2 (http://www.squarespace.com/) on Sat, 13 Mar 2010 11:57:25 GMT--><rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:rss="http://purl.org/rss/1.0/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"><rss:channel rdf:about="http://www.uspolitik.info/analysen/"><rss:title>Analysen und Hintergründe</rss:title><rss:link>http://www.uspolitik.info/analysen/</rss:link><rss:description></rss:description><dc:language>de-DE</dc:language><dc:date>2010-03-13T11:57:25Z</dc:date><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.squarespace.com/">Squarespace Site Server v5.9.2 (http://www.squarespace.com/)</admin:generatorAgent><rss:items><rdf:Seq><rdf:li rdf:resource="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/9/26/die-wirtschaftliche-situation-wird-eher-den-republikanern-an.html"/><rdf:li rdf:resource="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/9/4/joe-biden-steht-ein-unangenehmes-duell-gegen-diese-junge-fra.html"/><rdf:li rdf:resource="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/8/20/democratic-convention-programm.html"/><rdf:li rdf:resource="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/7/30/us-prasident-braucht-den-senat.html"/><rdf:li rdf:resource="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/5/20/tipps-und-tricks-der-us-wahlkampfer.html"/><rdf:li rdf:resource="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/5/8/barack-obama-macht-groen-schritt-in-richtung-nominierung.html"/><rdf:li rdf:resource="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/4/14/es-kann-arger-geben.html"/><rdf:li rdf:resource="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/2/20/10-sieg-fur-obama-in-folge.html"/><rdf:li rdf:resource="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/2/13/potomac-primaries-ist-obama-noch-aufzuhalten.html"/><rdf:li rdf:resource="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/2/11/us-prasidentenwahlen-2008-wochenende-910-februar.html"/></rdf:Seq></rss:items></rss:channel><rss:item rdf:about="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/9/26/die-wirtschaftliche-situation-wird-eher-den-republikanern-an.html"><rss:title>„Die wirtschaftliche Situation wird eher den Republikanern angelastet“</rss:title><rss:link>http://www.uspolitik.info/analysen/2008/9/26/die-wirtschaftliche-situation-wird-eher-den-republikanern-an.html</rss:link><dc:creator>kasberlin</dc:creator><dc:date>2008-09-26T14:08:06Z</dc:date><dc:subject>Fernsehduell Finanzkrise TV-Duell</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<P>Die Finanzkrise stellt die USA vor größte Herausforderungen, die Präsidentschaftskandidaten werden in ihrer ersten TV-Debatte, die in der Nacht von Freitag auf Samstag stattfindet, jedoch zuerst einmal über Außenpolitik sprechen. „Es bleibt dabei, dass John McCain immer einen Vorsprung in außenpolitischen Fragen haben wird“, sagt Dr. Patrick Keller, Koordinator für Außen- und Sicherheitspolitik der KAS, im <A href="http://www.kas.de/wf/de/71.6475/">Interview</A>. Dennoch werde Obama versuchen anzugreifen, vor allem beim Thema Irakkrieg. <br><br>Keller geht davon aus, dass die TV-Debatten mehr Einfluss auf die Chancen der Kandidaten haben als gewöhnlich, weil es in diesem Jahr immernoch sehr viel unentschiedene Wähler gibt. </P>]]></content:encoded></rss:item><rss:item rdf:about="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/9/4/joe-biden-steht-ein-unangenehmes-duell-gegen-diese-junge-fra.html"><rss:title>„Joe Biden steht ein unangenehmes Duell gegen diese junge Frau bevor.“</rss:title><rss:link>http://www.uspolitik.info/analysen/2008/9/4/joe-biden-steht-ein-unangenehmes-duell-gegen-diese-junge-fra.html</rss:link><dc:creator>kasberlin</dc:creator><dc:date>2008-09-04T13:16:23Z</dc:date><dc:subject>Alaska Convention Evangelikale McCain Obama Palin Rede Schwangerschaft Spenden</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<P>Die republikanische Kandidatin für das US-Vizepräsidentenamt, Sarah Palin, hat sich bei ihrem ersten großen Auftritt vor ihrer Partei selbstbewusst und angriffslustig präsentiert. Die Gouverneurin von Alaska setzte sich in ihrer Nominierungsrede auf dem Wahlparteitag in St. Paul gegen den Vorwurf der Unerfahrenheit zur Wehr und stellte ihre ländliche Herkunft als Vorteil hin. Zudem zeigte sie sich als Familienmensch. Seit ihrer überraschenden Nominierung durch McCain am vergangenen Freitag war in US-Medien immer wieder die Frage der Eignung Palins für die Vizepräsidentschaft aufgeworfen worden. Palin ist seit Dezember 2006 Gouverneurin von Alaska, zuvor war sie Bürgermeisterin der Kleinstadt Wasilla. Für Wirbel sorgten in den vergangenen Tagen Vorwürfe des Amtsmissbrauchs sowie Berichte über die Schwangerschaft von Palins minderjähriger Tochter. Diese sei in Alaska lange bekannt gewesen, so Dr. Patrick Keller, USA-Experte der Konrad-Adenauer-Stiftung, in einem Interview mit dem Domradio Köln. </P>
<P>Keller, der auch Vorsitzender des Arbeitskreises „Junge Außenpolitiker“ der KAS ist, zeigte sich zurückhaltend, ob diese Familieninterna der McCain Kampagne längerfristigen Schaden zufügen können. „Es ist zu früh, Palin abzuschreiben“, sagte er. Die ersten Reaktionen nach der Entscheidung McCains für Palin hätten auf breite Zustimmung ihrer Person gedeutet. „McCain hat seitdem sehr viel mehr Spendengelder einnehmen können. Sehr viele Leute, die bislang eher zurückhaltend waren, wenn es um den republikanischen Kandidaten ging, haben sich jetzt überzeugt gefühlt, dass auch er für eine konservative Politik steht.“ Zudem hätten sich nach Bekanntwerden der Schwangerschaft nahezu alle evangelikalen Führer der USA hinter die 44-jährige gestellt. Sie sagten ihre volle Unterstützung zu, da Palin bewiesen habe, dass sie eine verständnisvolle Mutter sei. </P>
<P>Auch wenn McCains Konkurrent, Barack Obama, sein Team angewiesen hat, die Familiengeschichte Palins nicht für den Wahlkampf zu missbrauchen, spiele es ihm in die Hände, so Keller weiter. „Wie stark dieser Vorteil auf lange Sicht sein wird, bleibe allerdings abzuwarten. Der Vorsprung Obamas in aktuellen Umfragen ist nach wie vor sehr gering. „Entscheidender“, so Keller, „wird sein, wie sich Palin gegen Joe Biden im TV-Duell schlägt. Joe Biden steht ein unangenehmes Duell gegen diese junge Frau bevor.“ </P>
<P>Die Fernsehdebatten beginnen am 26. September. Dann treffen sich Barack Obama und John McCain zum ersten von drei Duellen. Am 2. Oktober präsentieren sich die Vizepräsidentschaftskandidaten dem Fernsehpublikum. </P>]]></content:encoded></rss:item><rss:item rdf:about="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/8/20/democratic-convention-programm.html"><rss:title>Democratic Convention: Programm</rss:title><rss:link>http://www.uspolitik.info/analysen/2008/8/20/democratic-convention-programm.html</rss:link><dc:creator>kasusa</dc:creator><dc:date>2008-08-20T11:41:09Z</dc:date><dc:subject>Ablauf Parteitag Programm</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p>Der Nominierungsparteitag der US-Demokraten in Denver (US-Bundesstaat Colorado) dauert vom 25. bis zum 28. August. Das Programm soll jeweils um 1500 Uhr Orstzeit beginnen und in der Regel um 2100 Uhr enden. In Berlin also von 23 Uhr bis 5 Uhr früh.</p>
<p>&nbsp;<br><strong>Montag, der 25. August: </strong>Tagesthema: "Eine Nation"</p><span>
<ul>
<li>Der Bürgermeister von Denver, John Hickenlooper, begrüßt den Parteitag</li>
<li>Rede der Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi</li>
<li>Würdigung des schwerkranken Senators Edward Kennedy via Satelliten-Übertragung </li>
<li>Rede der Senatorin Claire McCaskill </li>
<li>Ansprache von Ex-Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger Al Gore </li>
<li>Rede von Barack Obamas Schwester Maya Soetero-Ng </li>
<li>Rede der Ehefrau Obamas, Michelle Obama </li>
</ul>
<p><strong>Dienstag, 26. August: </strong>Tagesthema: "Die Erneuerung der amerikanischen Verheißung"</p>
<ul>
<li>Reden der Gouverneure Janet Napolitano, Deval Patrick, Edward Rendell, Brian Schweitzer, Kathleen Sebelius und Ted Strickland sowie des Senators Bob Casey, Jr. und des früheren Ministers Federico Peña </li>
<li>Grundsatzrede zum Parteitag von Ex-Gouverneur Mark Warner (Virginia) </li>
<li>Hauptrednerin des Abends: Senatorin Hillary Clinton </li>
</ul>
<p><br><strong>Mitwoch, 27. August: </strong>Tagesthema: "Amerikas Zukunft sichern!"</p>
<ul>
<li>Ansprache von Ex-Präsident Bill Clinton </li>
<li>Reden unter anderem von Gouverneur Bill Richardson, den Senatoren Evan Bayh, Joe Biden, Jay Rockefeller und Ken Salazar sowie dem Senatsfraktionsvorsitzenden Harry Reid </li>
<li>Auftritt von Veteranen des Irakkriegs </li>
<li>Hauptrede: Der Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten (N.N.) </li>
</ul>
<p><br><strong>Donnerstag, dem 28. August: </strong>Tagesthema: "Wandel, an den wir glauben können"</p>
<ul>
<li>Rede von Gouverneur Bill Ritter (Colorado) </li>
<li>Rede des Kandidaten Barack Obama im Invesco-Football-Stadion von Denver</li>
</ul></span>]]></content:encoded></rss:item><rss:item rdf:about="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/7/30/us-prasident-braucht-den-senat.html"><rss:title>US-Präsident braucht den Senat</rss:title><rss:link>http://www.uspolitik.info/analysen/2008/7/30/us-prasident-braucht-den-senat.html</rss:link><dc:creator>kasberlin</dc:creator><dc:date>2008-07-30T13:01:45Z</dc:date><dc:subject></dc:subject><content:encoded><![CDATA[<DIV class=htmlwrap>
<P>Das Rennen um die amerikanische Präsidentschaft spitzt sich zu, und entgegen aller Erwartung schöpfen die Republikaner Hoffnung. Mit John McCain bieten sie einen integren Kandidaten auf, der sich in seiner langen Karriere auch unter moderaten Demokraten und unabhängigen Wählern großes Ansehen erworben hat. Zudem stellt sich Barack Obama nach dem bitter geführten Vorwahlkampf gegen Hillary Clinton die schwierige Aufgabe, die Demokratische Partei wieder zu einen. Dem entsprechend fallen die Umfragen aus: McCain liegt nur knapp hinter Obama, und in den meisten wahlentscheidenden Staaten hat er die besseren Karten. </P>
<P>Aber am 4. November wird nicht nur ein neuer Präsident gewählt, sondern auch ein neuer Kongress. Von großer Bedeutung ist dabei der Senat, der insbesondere in außenpolitischen Fragen erhebliches Gewicht hat. Derzeit ist die Kammer zwischen Republikanern und Demokraten mit 49:49 Sitzen gleichmäßig gespalten, aber da zwei Unabhängige zu den Demokraten neigen, haben diese eine hauchdünne Mehrheit. </P>
<P>Von den 100 Senatoren (für jeden Bundesstaat zwei), wird alle zwei Jahre ungefähr ein Drittel auf sechs Jahre neu gewählt, diesmal stehen 35 zur Wahl. Da amtierenden Senatoren nur in seltenen Fällen die Wiederwahl versagt bleibt, sind die sogenannten «offenen Sitze», die sich durch den Rückzug eines Amtsinhabers ergeben, besonders umkämpft. Fünf solcher Sitze sind diesmal im Spiel, und alle wurden bislang von Republikanern gehalten – für die Demokraten gibt es also nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Meinungsumfragen zeigen, dass mindestens zwei dieser Sitze (in Virginia und New Mexico) den Demokraten so gut wie sicher sind, weil sie äußerst beliebte und erfahrene Kandidaten ins Feld führen können. </P>
<P>Schlimmer noch für die Republikaner: Sogar einigen ihrer Amtsinhaber werden Niederlagen prognostiziert. John Sununu, ehemals Stabschef von Präsident Bush sen., liegt in New Hampshire fast zehn Prozentpunkte hinter seinem Herausforderer, und Norm Coleman gerät gegenüber dem Michael-Moore-haften Komiker Al Franken in Minnesota ins Hintertreffen. In dem Staat, der vor wenigen Jahren den Catcher Jesse «The Body» Ventura zum Gouverneur wählte, ist eben alles möglich. Die Demokraten wiederum müssen derzeit um keinen einzigen ihrer Senatoren bangen. </P>
<P>Daher sind sich die Zahlendeuter und Meinungsmagier in Washington einig: Die Republikaner werden im Januar 2009 mindestens einen Sitz weniger im Senat haben, vielleicht sogar sechs oder sieben. Solch eine komfortable demokratische Mehrheit hatte es seit 1993 nicht mehr gegeben, zumal außer Frage steht, dass das Repräsentantenhaus in Händen der Demokraten bleiben wird. </P>
<P>Für einen demokratischen Präsidenten bedeuten solche Machtverhältnisse zwar keine Carte blanche, aber sie wären eine belastbare Grundlage für einen spürbaren Politikwechsel. Umgekehrt kann sich John McCain darauf einstellen, dass er im Falle eines Wahlsieges mit einer starken Opposition konfrontiert sein wird. Er wird all sein Talent zur Überparteilichkeit aufbieten müssen, um überhaupt politisch agieren zu können. </P>
<P>Womöglich ist es gerade diese Konstellation, die viele Wähler dazu bringt, ihre Stimme dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten zu geben. </P>
<P>In jedem Fall steht fest, dass die Richtungsentscheidung über die Zukunft amerikanischer Politik nicht nur im Präsidentschaftswahlkampf fallen wird, sondern auch im republikanischen Rückzugsgefecht im Senat. Es lohnt sich daher auch aus deutscher Perspektive, genau zu verfolgen, wie hoch die Verluste der „Grand Old Party“ ausfallen werden. </P>
<P>Mit freundlicher Genehmigung der „Frankfurter Neuen Presse“. </P></DIV>]]></content:encoded></rss:item><rss:item rdf:about="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/5/20/tipps-und-tricks-der-us-wahlkampfer.html"><rss:title>Tipps und Tricks der US-Wahlkämpfer</rss:title><rss:link>http://www.uspolitik.info/analysen/2008/5/20/tipps-und-tricks-der-us-wahlkampfer.html</rss:link><dc:creator>kasberlin</dc:creator><dc:date>2008-05-20T13:47:32Z</dc:date><dc:subject></dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p class="intro">Hunderte von Spindoctors, PR-Profis und Wissenschaftler beraten derzeit die drei verbliebenen Kandidaten im us-amerikanischen Pr&auml;sidentschaftswahlkampf. Selten zuvor wurden ihre Methoden und Mittel einem so langen und zerm&uuml;rbenden Praxistest unterzogen, wie in diesem Vorwahlkampf 2008. Seit den ersten primaries in Iowa sind bereits vier Monate vergangen. Grund genug f&uuml;r die sechste Konferenz f&uuml;r politische Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung zusammen mit zahlreichen Experten aus den U.S.A. eine erste Bilanz zu ziehen und die wichtigsten Trends zu analysieren. Hierzu z&auml;hlen neben einem enormen Bedeutungszuwachses des Internetwahlkampfes, von Online-Spenden, dem Einsatz von Micro-Targeting und Negative Campaigning vor allem auch die Absage an eine weibliche Politik.</p><p>Wegen der immer st&auml;rkeren Fragmentierung des Medienangebots in den U.S.A., so Nathan Wilcox, Leiter der Online-Aktivit&auml;ten des &bdquo;Campaign Networks&ldquo;, m&uuml;sse die Wahlbotschaft auf immer mehr Kan&auml;len kommuniziert und auf diese zugeschnitten werden. Das Internet ist einer davon, der sich aber von den anderen abhebe, da es die meisten M&ouml;glichkeiten in sich trage. Wilcox nannte hier vor allem das unbegrenzte Bereiststellen von Zusatzinformationen. </p><p><strong>Online-Fundraising</strong> </p><p>Doch auch im Bereich Online-Fundraising ist das Internet l&auml;ngst nicht mehr wegzudenken. So stammen 60 Prozent der 193 Millionen Dollar, die Barack Obama bislang ansammeln konnte, aus Online-Spenden. Jennifer Stolp von &bdquo;Consultant Campaign Solutions&rdquo;, einer Firma, die sich auf Online-Fundraising spezialisiert hat, &uuml;berrascht das nicht. Die Vorteile einer Online-Spende l&auml;gen klar auf der Hand: &bdquo;F&uuml;r den Spender ist dieses Verfahren schnell und unkompliziert, der Empf&auml;nger erzielt mit geringen Kosten eine hohe Reichweite in einer &uuml;berdurchschnittlich politisch interessierten Gruppe und spart dar&uuml;ber hinaus Zeit.&ldquo; Der Kandidat k&ouml;nne sich statt auf die Akquise nun auf den eigentlichen Wahlkampf konzentrieren. Die Praktiken w&uuml;rden dabei immer ausgefeilter: So berechtige die Spendenquittung gleichzeitig zur Teilnahme an einem Gewinnspiel, bei dem der Sieger seinen Kandidaten pers&ouml;nlich treffen k&ouml;nne. Video-Botschaften mit pers&ouml;nlicher Ansprache sowie der Kauf von Online-Anzeigen erh&ouml;hten die Chance auf einen steten Spendenfluss. Immer beliebter w&uuml;rden auch Fan-Artikel, angefangen beim T-Shirt, bis hin zu DVDs. Die Bedeutung von E-Mail-Fundraising gehe allerdings, so Nathan Wilcox, Leiter der Online-Aktivit&auml;ten des &bdquo;Campaign Networks&ldquo; hingegen aufgrund der ungeschickten Nutzung dieses Instruments in der Vergangenheit und immer ausgefeilteren Spam-Filtern zur&uuml;ck. </p><p><strong>Micro-Targeting</strong> </p><p>F&uuml;r die Spendenakquise, aber auch um die eigenen Anh&auml;nger zu aktivieren und Unentschlossene zu &uuml;berzeugen, werde auch das sog. &bdquo;Micro-Targeting&ldquo; &ndash; also das direkte pers&ouml;nliche Werben um jede einzelne Stimme &ndash; immer unerl&auml;sslicher so Michael Meyers, Vorsitzender der &ldquo;Target Point Consulting&rdquo;. In einem Land von der Gr&ouml;&szlig;e der U.S.A., in dem sich das Medienkonsumverhalten immer weiter fragmentiere, sei es unm&ouml;glich geworden die potenziellen W&auml;hler &uuml;ber die klassischen Werbekan&auml;le zu erreichen. Dennoch sei &bdquo;der politische Kunde K&ouml;nig&ldquo; und wolle auch dementsprechend behandelt werden, so Meyers. W&auml;hlerverzeichnisse, Verbraucherinformationen, Haushaltsprofile und Informationen &uuml;ber die Lebensf&uuml;hrung sowie das Konsumverhalten stellten hierbei die wichtigsten Recherchequellen dar. </p><p><strong>Frauen als W&auml;hler</strong> </p><p>Vielleicht liegt es ja an der gerne per Weblog gesch&uuml;rten &bdquo;Ger&uuml;chtek&uuml;che&ldquo;, die f&uuml;r Wilcox den Erfolg einer Kampagne ausmachen kann aber schwer kontrollierbar sei, dass Frauen sich vom politischen Prozess entfremdet f&uuml;hlen w&uuml;rden, wie die Autorin Melinda Henneberger in zahlreichen Interviews herausgefunden hat. Ihre Gespr&auml;chspartnerinnen seien abgesto&szlig;en vom Einfluss des Geldes im Wahlkampf und h&auml;tten daher das Gef&uuml;hl, dass die eigene Stimme, &bdquo;weniger wert ist, als die eines Spitzenspenders.&ldquo; Auch wenn mit Hillary Clinton erstmalig eine Frau gute Chancen hatte, Pr&auml;sidentin zu werden, auf die Stimmen der Frauen h&auml;tte sie sich nicht verlassen k&ouml;nnen. Vielmehr favorisierten Frauen &bdquo;truthtellers&ldquo;, ehrliche und vertrauensw&uuml;rdige Kandidaten. Eine &bdquo;weibliche Politik&ldquo; sei obsolet geworden, so Henneberger, da das Meinungsbild der Frauen dem der Allgemeinheit entsprechen w&uuml;rde. Als Beispiele nannte sie den Irakkrieg oder das Gesundheitswesen. </p><p><strong>Negative Campaigning</strong> </p><p>&bdquo;Politik ist Krieg, ein Kampf um Macht, Geld und Ressourcen ohne Blutvergie&szlig;en&ldquo;, sagte Jason Stanford, Vorsitzender von Stanford Campaigns. Er sieht einen Trend dieses Wahlkampfes im Negative Campaigning. Wichtig hierbei seien die drei &bdquo;magischen&ldquo; Faktoren Relevanz, Genauigkeit und Tonfall. Denn gemeine Attacken auf den Anderen halten die Leute vom W&auml;hlen ab, &bdquo;konstruktive Kontraste&ldquo; herauszuarbeiten dagegen verbessere die Wahlbeteiligung. Deswegen ziele diese Wahlkampfmethode vor allem auf die Unentschlossenen. Stanford: &bdquo;Die swing voters lassen negative, emotionale Informationen in ihre Wahlentscheidung einflie&szlig;en.&ldquo; Allerdings st&ouml;&szlig;t auch Negative Campaiging an seine Grenzen. Wen die W&auml;hler wirklich m&ouml;gen, an dem perle das &uuml;belste Ger&uuml;cht ab. </p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded></rss:item><rss:item rdf:about="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/5/8/barack-obama-macht-groen-schritt-in-richtung-nominierung.html"><rss:title>Barack Obama macht großen Schritt in Richtung Nominierung</rss:title><rss:link>http://www.uspolitik.info/analysen/2008/5/8/barack-obama-macht-groen-schritt-in-richtung-nominierung.html</rss:link><dc:creator>kasberlin</dc:creator><dc:date>2008-05-08T08:20:22Z</dc:date><dc:subject></dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left" align="left">Die Vorwahlsaison zu den US-Pr&auml;sidentenwahlen ist mit Vorwahlen in Indiana und North Carolina in die Schlussphase getreten. Die Wochen vor diesen beiden Vorwahlen waren gepr&auml;gt von einem immer aggressiveren Wahlkampf zwischen Hillary Clinton und Barack Obama, wobei es kaum um Inhalte ging. </p><p style="text-align: left" align="left">F&uuml;r Barack Obama wurde sein Pastor Jeremiah Wright aus Chicago zu einer schweren Belastung. Seit 20 Jahren geh&ouml;rt Barack Obama dessen Kirchengemeinde an. Reverend Wright machte in letzter Zeit immer wieder durch extremistische, antisemitische und antiamerikanische &Auml;u&szlig;erungen auf sich aufmerksam (&bdquo;God damm America&quot;). Zu Beginn versuchte Obama die Angelegenheit &bdquo;kleinzureden&quot;. Wright sei sein Pastor, der seine Frau und ihn getraut und seine Kinder getauft habe. Er sei aber nicht sein politischer Ratgeber. Es gelang Obama aber nicht, seinen Pastor zur Zur&uuml;ckhaltung zu bewegen. Im Gegenteil: Wright lie&szlig; sich u.a. vom National Press Club einladen und &bdquo;legte nach&quot;. An gleichen Abend versuchte Obama noch, den Schaden mit einer Presseerkl&auml;rung zu begrenzen. Nachdem er am n&auml;chsten Tag ein Video des Auftritts von Reverend Wright vor der Presse angesehen hatte, ging Obama vor die &Ouml;ffentlichkeit und distanzierte sich scharf und deutlich. Der Schaden war aber geschehen. Und man hatte den Eindruck, dass die Angelegenheit auch ihre Wirkungen in den Umfrageergebnissen zeitigte. Vor allem unter der &uuml;berwiegend wei&szlig;en Mittelklasse-Bev&ouml;lkerung in Indiana schien ihm Reverend Wright sehr zu schaden. </p><p style="text-align: left" align="left">Das zweite zentrale Feld der Auseinandersetzung zwischen Barack Obama und Hillary Clinton war der Vorschlag, in den Sommermonaten die Benzinsteuer auszusetzen. </p><p style="text-align: left" align="left">Dieser Vorschlag stammte urspr&uuml;nglich von John MacCain und war von Hillary Clinton aufgegriffen und weiterentwickelt worden. Hintergrund ist die Entwicklung der Benzinpreise in den USA, die in den letzten Monaten betr&auml;chtlich (rund 1 US-$) angestiegen sind und nun bei rund 4 Dollar pro Gallone liegen. D.h. rund 65 Eurocent pro Liter. Benzin ist in den USA mit einer vom jeweiligen Bundesstaat erhobenen spezifischen Steuer belegt, sie liegt in DC beispielsweise am niedrigsten und zwar bei knapp 20 $-Cent. Die gesch&auml;tzten Einsparungen einer &bdquo;Gas Tax Holiday&quot; f&uuml;r einen typischen US-Haushalt h&auml;tten in den Sommermonaten zwischen 20 und 80 US-$ betragen. </p><p style="text-align: left" align="left">Hillary Clinton stilisierte sich mit ihrem Vorschlag zum Anwalt der kleinen Leute und behauptete, f&uuml;r viele Amerikaner sei diese Einsparung sp&uuml;rbar 20 bis 80 US-$ seien f&uuml;r viele Leute eine Menge Geld. </p>&Ouml;konomisch ist der Vorschlag von McCain und Clinton nat&uuml;rlich v&ouml;lliger Unsinn. Wenn &uuml;berhaupt, dann w&auml;re in den USA eine Erh&ouml;hung der Benzinsteuer erforderlich. Dadurch k&ouml;nnte das Au&szlig;enhandelsdefizit tendenziell gesenkt werden und dem Trend zu mehr Energieeffizienz im Verkehr Nachdruck verliehen werden. Auch die immer wieder beklagte Anh&auml;ngigkeit der USA von &Ouml;limporten aus dem Nahen Osten kann nur durch h&ouml;here Benzinpreise und nicht durch Steuersenkungen beim Benzinpreis gef&ouml;rdert werden. <br /><br /><p style="text-align: left" align="left">Auch Barack Obama wandte sich gegen eine Gas Tax Holiday und wurde von Hillary Clinton nat&uuml;rlich sogleich beschimpft, er sei elit&auml;r und vertrete nur die Interessen der Leute, denen es auf 20 Cent mehr oder weniger f&uuml;r Benzin nicht ankomme. Der Vorschlag von Clinton verfing offenbar in der Bev&ouml;lkerung und so wurde er zu einer der Kernprogrammpunkte der Hillary Clinton Kampagne. </p><p style="text-align: left" align="left">Dabei spielte zudem &uuml;berhaupt keine Rolle, dass der Vorschlag auch nicht die geringste Realisierungschance besa&szlig;. Denn selbst die f&uuml;hrenden Demokraten im Congress (um Speaker Nancy Pelosi) sprachen sich einhellig gegen die Steuerbefreiung aus. Der wichtigste Vorschlag im Wahlkampf von Hillary Clinton in den letzten Wochen wird es also nicht einmal auf die Tagesordnung im Congress schaffen. </p><p style="text-align: left" align="left">Trotzdem sahen viele Beobachter in den letzten Wochen Barack Obama in den Umfragen auf dem R&uuml;ckzug. Schon wurde dar&uuml;ber spekuliert, was es deuten k&ouml;nne, wenn Hillary Clinton beide Vorwahlen (Indiana und North Carolina) gewinnen w&uuml;rde. Oder die eine Wahl nur knapp verlieren w&uuml;rde. Immer st&auml;rker verfing auch bei den Kommentatoren das Argument der Hillary Kampagne, Obama habe bei den Novemberwahlen keine Chance bzw. nur eine sehr viel geringere als Hillary Clinton, gegen John McCain zu gewinnen. </p>Nach dem Wahltag gestern haben sich diese Spekulationen in Luft aufgel&ouml;st. Barack Obama hat in North Carolina einen deutlichen Sieg errungen und in Indiana nur knapp verloren. <br /><br /><p style="text-align: left" align="left">Bei den verbleibenden sechs Vorwahlen bis zum 3. Juni sind noch 217 Delegierte zu vergeben. Daraus ergeben sich folgende Schlussfolgerungen: </p><ol><li>Barack Obama und Hillary Clinton k&ouml;nnen in den verbleibenden Vorwahlen nicht mehr die erforderliche Anzahl von Delegiertenstimmen f&uuml;r die Nominierung gewinnen (2.025). Nimmt man die aktuellen Umfragen als Grundlage, wird Hillary Clinton noch rund120 Delegierte gewinnen, Barack Obama rund 100. <br /></li><li>Hillary Clinton kann Barack Obama bei der Anzahl der gew&auml;hlten Delegierten nicht mehr ein- bzw. &uuml;berholen. <br /></li><li>Alles h&auml;ngt somit von den Superdelegierten ab. Von den insgesamt 796 Superdelegierten haben sich rund 260 noch nicht erkl&auml;rt. In den letzten Wochen konnte Obama einige Superdelegierte hinzugewinnen, auch solche, die sich zuvor f&uuml;r Clinton erkl&auml;rt hatten. <br /></li><li>Im Kampf zwischen Obama und Clinton geht es also um diese 260 Superdelegierte sowie um m&ouml;gliche &bdquo;&Uuml;berl&auml;ufer&quot;. </li></ol><strong><p style="text-align: left" align="left">&bdquo;Popular Vote&quot; </p></strong><p style="text-align: left" align="left">Deshalb konzentriert sich die Clinton-Kampagne in letzter Zeit verst&auml;rkt auf das &bdquo;popular vote&quot;, d.h. auf die insgesamt gewonnenen W&auml;hlerstimmen. </p><p style="text-align: left" align="left">Aber auch die Vorwahlen von North Carolina und Indiana brachten sie in dieser Hinsicht nicht weiter. </p><p style="text-align: left" align="left">Bei den Vorwahlen in North Carolina gewann Barack Obama 890.695 Stimmen, Hillary Clinton 657.920. In Indiana gewann Clinton 638.274 Stimmen, Barack Obama 615.862 Stimmen. D.h. Barack Obama legte beim &bdquo;popular vote&quot; im Saldo um rund 200.000 Stimmen zu, machte also den R&uuml;ckstand aus den Vorwahlen von Pennsylvania wieder wett. </p><p style="text-align: left" align="left">So bleibt Hillary Clinton nur noch das Argument, sie habe vor allem in den gro&szlig;en Staaten gewonnen, die f&uuml;r den Ausgang der Pr&auml;sidentenwahlen im November ausschlaggebend seien. Mit dem Argument der W&auml;hlbarkeit, d.h. sie habe die viel gr&ouml;&szlig;eren Chancen gegen John McCain zu gewinnen als Barack Obama, wird Hillary Clinton versuchen, die Wahlk&auml;mpfe bis zum 3. Juni zu bestreiten. </p><p style="text-align: left" align="left">Danach wird der Druck auf sie sicher zunehmen, aus dem Rennen auszuscheiden. Dass sie das tun wird, ist indes h&ouml;chst unwahrscheinlich. Vorstellbar ist vielmehr, dass sie die Auseinandersetzung bis zur Demokratischen Convention Ende August in Denver weiter betreiben wird. Die &bdquo;Democratic Leadership&quot; um DNC Chairman Howard Dean scheint zu schwach, das Rennen zu beenden, obwohl jeder Demokrat davon &uuml;berzeugt ist, dass die aktuelle Auseinandersetzung den Chancen der Demokratischen Partei im November schaden zuf&uuml;gt. </p><p style="text-align: left" align="left">Einzig das Ausbleiben von Spenden f&uuml;r den Wahlkampf von Hillary Clinton k&ouml;nnte sie vermutlich davon abhalten, bis zur Convention weiterzuk&auml;mpfen. </p>]]></content:encoded></rss:item><rss:item rdf:about="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/4/14/es-kann-arger-geben.html"><rss:title>„Es kann Ärger geben.“</rss:title><rss:link>http://www.uspolitik.info/analysen/2008/4/14/es-kann-arger-geben.html</rss:link><dc:creator>kasberlin</dc:creator><dc:date>2008-04-14T14:26:59Z</dc:date><dc:subject></dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Constanze Stelzenm&uuml;ller, Leiterin des Berliner B&uuml;ros des German Marshall Fund of the United States, hat anl&auml;sslich des <a href="http://www.kas.de/proj/home/events/101/1/year-2008/month-4/veranstaltung_id-28188/index.html" target="_blank">Wiesbadener Tischgespr&auml;ches der Konrad-Adenauer-Stiftung</a> die Programme und Personen im us-amerikanischen Wahlkampf unter die Lupe genommen. Ihre Bilanz: &bdquo;Es kann &Auml;rger geben. Die neue Pr&auml;sidentin oder der neue Pr&auml;sident werden mit Forderungen zu uns Europ&auml;ern kommen: Wie beteiligt sich Europa an den Operationen in Afghanistan und im Nahen Osten sowie an Sanktionen gegen Iran. Einfach wird es f&uuml;r niemanden.&ldquo;<br /><br />Die Profile der drei Kandidaten f&uuml;r das h&ouml;chste Amt in den Vereinigten Staaten erl&auml;uterte Stelzenm&uuml;ller. Hillary Clinton habe gelernt, aus Fehlern Konsequenzen zu ziehen: &bdquo;Die Senatorin Clinton hat aus den Fehlern der Pr&auml;sidentengattin Clinton gelernt.&ldquo; Ein &bdquo;Hang zur Scheinheiligkeit&ldquo; bleibe allerdings bislang unkorrigiert. Barack Obama gl&auml;nze mit rhetorischer Brillianz und einer spannenden Lebensgeschichte: &bdquo;Es fehlt ihm allerdings Erfahrung &ndash; genauso wie Clinton behauptet.&ldquo; John McCain genie&szlig;e bereits heute den Vorteil einer sicheren Nominierung. Sein hohes Lebensalter fordere allerdings politischen Tribut: &bdquo;Obwohl mancher F&uuml;nfzigj&auml;hrige gerne seine Energie h&auml;tte, muss McCain seinen Vizepr&auml;sidenten sorgsam ausw&auml;hlen.&ldquo; <br /><br />Dr. Constanze Stelzenm&uuml;ller, lange in der Wochenzeitung &quot;Die ZEIT&quot; f&uuml;r Sicherheits- und Verteidigungspolitik zust&auml;ndig, warnte bei aller Begeisterung f&uuml;r einen Neubeginn in der US-Politik vor &uuml;berschw&auml;nglichen Hoffnungen: &ldquo;George Bush hat viele schlechte Entscheidungen getroffen. Er wird sicherlich nicht als starker Pr&auml;sident in die Geschichte eingehen. Aber nicht alles war schlecht. Bush hat erkannt, dass sich in der internationalen Politik Tyrannen h&auml;ufig als Sicherheitsrisiken erweisen.&ldquo; Viele Europ&auml;er h&auml;tten sich hinter ihrer Abneigung gegen Bush verschanzt und so wichtigen sicherheitspolitischen Argumenten verschlossen: &bdquo;Europa hat sich ausgeruht und scheinheilige Argumente benutzt.&ldquo; Seit 1989 h&auml;tten sich NATO, OSZE und UNO als schwerf&auml;llige Organisationen erwiesen: &bdquo;Die Amerikaner werden deshalb wahrscheinlich auch in Zukunft auf Koalitionen der Willigen setzen. Die Tage, in denen wir Meinungsverschiedenheiten verkleistert haben, sind vorbei. Es kommt jetzt auf n&uuml;chterne Verhandlungen an.&ldquo;</p>]]></content:encoded></rss:item><rss:item rdf:about="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/2/20/10-sieg-fur-obama-in-folge.html"><rss:title>10. Sieg für Obama in Folge</rss:title><rss:link>http://www.uspolitik.info/analysen/2008/2/20/10-sieg-fur-obama-in-folge.html</rss:link><dc:creator>kasusa</dc:creator><dc:date>2008-02-20T17:22:06Z</dc:date><dc:subject></dc:subject><content:encoded><![CDATA[Die Vorwahlen in Wisconsin und Hawaii am 19. Februar waren die letzten in diesem Monat. Bis zu den n&auml;chsten Vorwahlen Anfang M&auml;rz (Texas, Ohio) k&ouml;nnte nun f&uuml;r alle Beteiligten eine kleine Verschnaufpause eintreten. </p><p style="text-align: left" align="left">Die Republikaner hielten Vorwahlen nur in Wisconsin ab. John McCain gewann sie erneut klar gegen Mike Huckabee (55% : 37%). McCain lag vor allem bei M&auml;nnern, Frauen und unabh&auml;ngigen W&auml;hlern vorn. Au&szlig;erdem bei W&auml;hlern mit oder ohne College-Abschlu&szlig;. McCain konnte sich auch bei evangelikalen W&auml;hlern verbessern. Huckabee besitzt noch immer gr&ouml;&szlig;ere Popularit&auml;t bei W&auml;hlern, die sich als sehr konservativ bezeichnen. Davon &auml;u&szlig;ern aber 70%, sie w&auml;ren auch mit einem Kandidaten McCain zufrieden. </p><p style="text-align: left" align="left">Mit seinem Sieg gestern gewann John McCain 19 Delegierte und kommt nun auf insgesamt 960. F&uuml;r die Nominierung ben&ouml;tigt er 1.191 Delegierte. Mike Huckabee gewann dagegen keine zus&auml;tzlichen Delegierten. Er liegt weiter bei 245. </p><p style="text-align: left" align="left">John McCain ist die Nominierung zum republikanischen Pr&auml;sidentschaftskandidaten nicht mehr zu nehmen. Schon seit einigen Tagen richtet sich sein Wahlkampf nicht mehr gegen Mike Huckabee, sondern gegen Barack Obama. </p><p style="text-align: left" align="left">Dagegen k&auml;mpfen Barack Obama und Hillary Clinton noch immer um die Nominierung. Nach acht Niederlagen in Folge ben&ouml;tigte Hillary Clinton wieder einmal einen Sieg. Je enger das Rennen wurde, um so sch&auml;rfer wurde die Auseinandersetzung. Eigentlich war Wisconsin ideales Territorium f&uuml;r einen Clinton-Sieg. &Uuml;berwiegend wei&szlig;e Bev&ouml;lkerung, viele &bdquo;blue collar worker&quot;, viele &auml;ltere W&auml;hler. </p><p style="text-align: left" align="left">Trotz dieser g&uuml;nstigen Voraussetzungen verlor Hillary Clinton in Wisconsin gegen Barack Obama (41% : 58%) mit gro&szlig;em Abstand. Obama lag in fast allen soziologischen Kategorien vor Clinton. Auch dort, wo Clinton bisher noch immer einen Vorsprung hatte, lag er nun vor oder konnte er zumindest gleichziehen. Z.B. wei&szlig;e Frauen, W&auml;hler ohne College-Abschlu&szlig;, Bezieher niedrigerer Einkommen. </p><p style="text-align: left" align="left">Auch in Hawaii, wo Obama teilweise aufgewachsen ist, gewann er mit geradezu &uuml;berw&auml;ltigendem Vorsprung (76% : 24%). Damit errang er zwischen dem 9. und 19. Februar zehn Vorwahl-Siege gegen Hillary Clinton. Obama : Clinton &ndash; 10 : 0, auch ein gro&szlig;er psychologischer Sieg f&uuml;r die Obama campaign. </p><p style="text-align: left" align="left">Insgesamt verf&uuml;gt Barack Obama nun &uuml;ber 1.354 Delegierte (1.185 gew&auml;hlte Delegierte, 169 Superdelegierte). Hillary Clinton &uuml;ber 1.263 Delegierte (1.024 gew&auml;hlte Delegierte, 239 Superdelegierte). &bdquo;Is Clinton finished?&quot; so fragen schon &Uuml;berschriften. Von der &bdquo;last Clinton campaign&quot; wird gesprochen, oder von &bdquo;The collapse of Hillary&quot; bzw. &quot;Die is cast. Ship is going down&quot;, &bdquo;Starting to feel desperate&quot;. Nimmt man die allgemeine Stimmung zum Ma&szlig;stab, dann ist Hillary Clinton chancenlos, ihre Kandidatur am Ende, hat Barack Obama die Nominierung bereits gewonnen. </p><p style="text-align: left" align="left">Hillary Clinton setzt nun auf die n&auml;chsten Vorwahlen am 4. M&auml;rz. Dann wird in zwei gro&szlig;en Staaten (Texas und Ohio) gew&auml;hlt werden und sind zahlreiche Delegierte (Ohio 161, Texas 228) zu gewinnen. Clinton bezeichnet die beiden Staaten als ihren &bdquo;firewall&quot;. Dort will sie das Ergebnis wieder umdrehen. Noch liegt sie in den Umfragen in Ohio deutlich vorn, Obama hat aber in den letzten Wochen aufgeholt. In Texas liegen beide fast Kopf-an-Kopf. Insgesamt d&uuml;rfte der Abstand zwischen den beiden, selbst wenn Clinton gewinnen sollte, nicht gro&szlig; genug sein, das bisherige Ergebnis umzukehren. </p><p style="text-align: left" align="left">Auch ist nicht erkennbar, mit welchem Rezept Hillary Clinton gegen Barack Obama noch gewinnen will. Die n&auml;chsten beiden Wochen d&uuml;rften sehr interessant werden. <p>]]></content:encoded></rss:item><rss:item rdf:about="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/2/13/potomac-primaries-ist-obama-noch-aufzuhalten.html"><rss:title>Potomac Primaries: Ist Obama noch aufzuhalten?</rss:title><rss:link>http://www.uspolitik.info/analysen/2008/2/13/potomac-primaries-ist-obama-noch-aufzuhalten.html</rss:link><dc:creator>kasusa</dc:creator><dc:date>2008-02-13T15:08:58Z</dc:date><dc:subject></dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p> Die Serie der Vorwahlen in den USA reist nicht ab. Nach dem Super Tuesday am 5. Februar und dem vergangenen Wochenende mit f&uuml;nf weiteren Vorwahlen fanden am Dienstag, 12. Februar, drei Vorwahlen statt. Diesmal in Virginia, in Maryland und in Washington, DC. Deshalb auch Potomac Primaries genannt. Mehr dazu <a href="http://www.kas.de/proj/home/pub/1/1/year-2008/dokument_id-12997/index.html" target="_blank">hier</a>. </p>]]></content:encoded></rss:item><rss:item rdf:about="http://www.uspolitik.info/analysen/2008/2/11/us-prasidentenwahlen-2008-wochenende-910-februar.html"><rss:title>US-Präsidentenwahlen 2008: Wochenende 9./10. Februar</rss:title><rss:link>http://www.uspolitik.info/analysen/2008/2/11/us-prasidentenwahlen-2008-wochenende-910-februar.html</rss:link><dc:creator>kasusa</dc:creator><dc:date>2008-02-11T15:07:37Z</dc:date><dc:subject></dc:subject><content:encoded><![CDATA[<span lang="de" dir="ltr">Auch nach dem Super Tuesday geht das Rennen um die Nominierung f&uuml;r die Pr&auml;sidentenwahlen im November 2008 unvermindert weiter und h&auml;lt das Land, vor allem aber die verbliebenen Kandidaten in Atem. Seit dem 3. Januar haben insgesamt 19,2 Mio. W&auml;hler an demokratischen Vorwahlen teilgenommen und 12,9 Mio. W&auml;hler an republikanischen. Die Sympathisanten der Demokraten sind also wesentlich st&auml;rker motiviert als die der Republikaner, sehr zur Sorge der Republikaner. Mehr dazu <a href="http://www.kas.de/proj/home/pub/1/1/year-2008/dokument_id-12982/index.html" target="_blank">hier</a>.<br /></span>]]></content:encoded></rss:item></rdf:RDF>